-
08.01.2011
- → Ausland
Weitere Sanktionen gegen Gbagbo
Washington. Die USA haben weitreichende Sanktionen gegen den
bisherigen Präsidenten der Côte d’Ivoire, Laurent
Gbagbo, und seine innerste Führungsriege erlassen.
US-Bürger dürften keine Geschäfte mehr mit Gbagbo,
seiner Frau sowie seinen Vertrauten Sedire Tagro, Pascal Affi
N’Guessan und Alcide Olahiri Djedje machen, teilte das
US-Finanzministerium am Donnerstag mit. Außerdem sei ihr
Vermögen in den USA eingefroren worden. Die fünf
Genannten bedrohten den Frieden und den nationalen
Versöhnungsprozeß in dem westafrikanischen Staat,
hieß es zur Begründung. Die Regierung Gbagbos
kündigte unterdessen die Ausweisung der Botschafter
Großbritanniens und Kanadas an. Das Außenministerium
reagiere damit auf die Ausweisung der von Gbagbo ernannten
ivorischen Präsidentenbotschafter aus diesen beiden
Ländern, sagte ein Präsidentenberater. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland