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Ermittlungen wegen Dioxinfunden

Oldenburg. Der Fund dioxinbelasteter Eier hat in Schleswig-Holstein und Niedersachsen juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaften in Itzehoe und Oldenburg prüften einen Anfangsverdacht auf eine Straftat, erklärten Behördensprecher am Montag.

Die Belastung von Eiern mit dem als krebserregend geltenden Umweltgift Dioxin geht vermutlich auf verunreinigtes Hühnerfutter zurück. Es stammt von einer Firma aus Schleswig-Holstein. Nach deren Angaben ist eine Lieferung dioxinbelasteter Mischfettsäure aus den Niederlanden die Ursache der Kontamination. Diese sei in dem Betrieb zunächst nicht bemerkt worden. Derzeit wird versucht, alle Bezieher des vergifteten Futters ausfindig zu machen. Lieferungen soll es demnach auch nach Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Sachsen-Anhalt gegeben haben.
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Die Grünen warfen den niedersächsischen Behörden am Montag schwere Versäumnisse bei der Lebensmittelaufsicht vor. Das Landwirtschaftsministerium wies dies als unbegründet zurück.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2011, Seite 4, Inland

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