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Senat will Anteile zurückkaufen

Berlin. Der SPD-Linke-Senat will die 1999 verkauften Anteile an den Berliner Wasserbetrieben zurückkaufen. Derzeit erarbeite eine Arbeitsgruppe der Wirtschafts- und der Finanzverwaltung eine gemeinsame Position für die Verhandlungen mit dem RWE-Konzern, von dem das Land Anteile erwerben wolle, sagte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) dem Tagesspiegel vom Donnerstag. Erste Gespräche sollen im Januar geführt werden. Zur Finanzierung des Rückkaufs muß nach den Worten Wolfs ein Kredit aufgenommen werden. »Angesichts der niedrigen Zinsen wäre das zu sehr günstigen Konditionen möglich«, sagte er. Zins und Tilgung sollten aus den Einnahmen aus den erworbenen Anteilen bedient werden. Wenn es dem Land gelinge, aus dem Vertrag mit den privaten Investoren herauszukommen, könnten auch die Wassertarife gesenkt werden, sagte Wolf. Bei den realen Kosten stünden die Wasserbetriebe im bundesweiten Vergleich gut da. Die kalkulatorischen Kosten seien aber »enorm hoch«. So betrage die Umsatzrendite in Berlin 25Prozent, in Hamburg seien es nur 14 Prozent. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2010, Seite 4, Inland

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