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Honduras: Zehn tote Journalisten 2010

Tegucigalpa. Mit zehn Mordopfern im Verlauf des ablaufenden Jahres ist Honduras nach Mexiko zum gefährlichsten Land für Journalisten in Lateinamerika aufgestiegen. Die honduranische Journalistenvereinigung CPH kritisierte am Mittwoch in einer Erklärung, daß es nicht einmal tiefergehende Untersuchungen zu den Morden gegeben habe. Keiner der Fälle war durch die Behörden aufgeklärt worden. »Wir fordern den Staat auf, endlich aufzuhören, uns mit unabgeschlossenen Untersuchungen zu betrügen«, hieß es weiter. Jüngstes Mordopfer ist der Rundfunkkorrespondent von Radio HRN, Henry Suazo, der am 28. Dezember in der Kleinstadt La Masica im nördlichen Departement Atlántida von zwei Unbekannten erschossen wurde. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2010, Seite 6, Ausland

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