-
27.12.2010
- → Politisches Buch
Neu erschienen
lunapark21
Das neue Heft der Quartals-Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie enthält u.a. Artikel von Lucas Zeise (Bankenrettung – dritter Akt: Im Wohlgefühl deutscher Stärke) und Pit Wuhrer (Irlands Euro-Krise: Der Absturz des Musterschülers). In der Rubrik »Soziales und Gegenwehr« äußern sich Bernd Riexinger (Die Sozialproteste müssen weitergehen), Kai Eicker-Wolf (Niedriglöhne in Deutschland), Bernard Schmid (Renten«reform« à la France) sowie im Interview Au Loong (China) und Gautam Mody (Indien) zur Frage »Neue Arbeiterbewegungen?«. In der Spezialrubrik »Festung Europa« schreiben Tomasz Konicz (»Let’s go west!« Arbeitsmigration in der EU), Hannes Hofbauer (Heraus zum 1. Mai 2011: »Arbeitnehmerfreizügigkeit«), Philipp Hoffmann (Das Frontex-Grenzregime: Unmenschlich und undemokratisch), Gerold Schmidt (Festung USA – Tod am Grenzzaun: Obamas Migrationspolitik) und Georg Fülberth zum Stichwort »Protektionismus«. Außerdem: Soheil Afsani zum Iran, Andrea Komlosys »Lange Wellen« sowie Thomas Kuczynski über Rudolf Hilferding.lunapark21, Heft 12, 72 Seiten, 5,50 Euro (Jahresabo 22 Euro)
Bezug: Lunapark21, An den Bergen 112, 14552 Michendorf, Tel.: 033205/44694, Fax: 033205/44685, E-Mail: abo@lp21.de
Arbeiterstimme
Die Zeitschrift für marxistische Theorie und Praxis enthält eine Untersuchung des »neuen deutschen Wirtschaftswunders«: »Miese Jobs, Hungerlöhne und Hubers Wahrheitskommission«. Sepp Aigner berichtet vom Parteitag der DKP, beleuchtet werden die Wahlen in Wien und der Steiermark und der »unaufhaltsame Aufstieg« des FPÖ-Politikers Heinz-Christian Strache. Unter dem Titel »Der Drache räkelt sich« analysiert Gerhard Armanski »Chinas Wiedereintritt in die große Geschichte und Wirtschaft«. Der vierte und abschließende Teil der Serie zum Rechtsruck in Chile befaßt sich mit der Zeit der »Concertación«. Außerdem: Bericht über Jahreskonferenz und Situation der Gruppe Arbeiterstimme.Anzeige
Arbeiterstimme, Nr. 170, 40 Seiten, 3 Euro
Bezug: Thomas Gradl, Postfach 910307, 90261 Nürnberg, E-Mail: redaktion@arbeiterstimme.org
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Politisches Buch