-
23.12.2010
- → Natur & Wissenschaft
Zwitschernde Mäuse
An der Uni Osaka/Japan wurde bei Versuchen mit genetisch
modifizierten Mäusen ein Exemplar gezüchtet, das wie ein
Vogel zwitschert. »Eigentlich hatte ich Mäuse mit
veränderter äußerer Form erwartet«, sagte
Projektleiter Arikuni Uchimura am Dienstag. Die zwitschernde sei
zufällig entstanden. Weil die Eigenschaft vererbt werde,
verfüge das Labor mittlerweile über mehr als hundert
»zwitschernde Mäuse«. Man beobachte nun, »ob
diese Töne soziale Bedeutung haben«. Die mutierten Tiere
zwitschern lauter, wenn sie sich in ungewohnter Umgebung befinden.
Womöglich handelt es sich laut Uchimara um »eine Art
Ausdruck ihrer Emotionen oder ihrer körperlichen
Situation«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft