-
09.12.2010
- → Inland
Jüdisches Mahnmal geschändet
Magdeburg. Das Mahnmal für die ehemalige jüdische
Synagoge in Magdeburg ist zum wiederholten Mal geschändet
worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, beschmierten
Unbekannte das Mahnmal am Dienstag mit volksverhetzenden Parolen
und Symbolen. Auch die Mauer des israelischen Friedhofs wurde auf
ähnliche Weise verunstaltet. Der Staatsschutz ermittelt. Erst
Mitte November war das jüdische Mahnmal geschändet
worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland