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Regierung: Krebs nicht vom Atommüll

Berlin. Die Bundesregierung sieht keinen Zusammenhang zwischen dem maroden Atommüllager Asse und einem Anstieg von Krebsfällen in dessen Umgebung. Die erhöhten Krebsraten könnten »nicht durch die Strahlenbelastung aus der Asse erklärt werden«, heißt es in der Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen, die am Wochenende in Berlin bekannt wurde. Die Grünen bewerteten diese Aussage als gewagt.

Um den beobachteten Anstieg der Krebsfälle mit Strahlung erklären zu können, müsse »die Dosis etwa 10000mal höher sein als beobachtet«, schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), in ihrer Antwort auf Fragen der Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, Bärbel Höhn, vom Mittwoch. Eine Analyse seltener Krebserkrankungen in einer kleinen Region unterliege »zwangsläufig starken statistischen Schwankungen«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2010, Seite 1, Inland

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