-
25.11.2010
- → Natur & Wissenschaft
Beifang Hai
Auf einer Naturschutzkonferenz erklärte die Meeresbiologin
Elizabeth Griffin Wilson von der Organisation Oceana am Montag in
Paris: »Haie sind auf internationaler Ebene nicht
geschützt.« Im Jahr 2008 seien 1,3 Millionen durch
industriellen Fischfang im Atlantik getötete Haie gezählt
worden. Die Dunkelziffer sei hoch. Drei Viertel der im Atlantik
beheimateten 21 Arten seien vom Aussterben bedroht, 99 Prozent der
Hammerhaie und 70 Prozent der Weißspitzen-Hochseehaie bereits
ausgerottet. Die Haie landen meist als Beifang in den Netzen. Oft
hacken Fischer ihnen die Flossen ab, die mancherorts als
Delikatesse gelten, und werfen die sterbenden Tiere zurück ins
Meer. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft
