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Bergwerksunglück in Neuseeland

Wellington. Nach einer noch ungeklärten Explosion in einem neuseeländischen Kohlebergwerk werden bis zu 36 Bergleute vermißt. Zwei Kumpel hätten sich selbst aus der Mine retten können, teilte der Chef der Betreiberfirma Pike River Coal, Peter Whittall, am späten Freitag (Ortszeit) mit. Zu den übrigen Männern aber hätten die Rettungskräfte keinen Kontakt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich die Explosion im Bergwerk Pike River an der Westküste der Südinsel gegen 16.00 Uhr (04.00 Uhr MEZ), eine Stunde nach Beginn der Spätschicht. Der Strom fiel aus und damit auch das Belüftungssystem, das die Luft austauscht. Was zu der schweren Explosion geführt hatte, war auch Stunden später unklar. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2010, Seite 6, Ausland

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