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Urteil im ersten Guantánamo-Prozeß

New York. Im ersten Prozeß gegen einen früheren Guantánamo-Häftling vor einem US-Zivilgericht ist der Angeklagte nur in einem von insgesamt mehr als 280 Punkten schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen befanden Ahmed Ghailani am Mittwoch der Verschwörung zur Zerstörung von US-Eigentum schuldig. Dabei ging es um die Terroranschlägen auf zwei US-Botschaften 1998 in Afrika, bei denen 224 Menschen, darunter zwölf US-Bürger, getötet wurden. Dem 36jährigen Ghailani droht nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Strafe zwischen 20 Jahren und lebenslanger Haft. Das Strafmaß soll am 25. Januar verkündet werden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2010, Seite 6, Ausland

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