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Vier Millionen Niedriglöhner

Nürnberg. In Deutschland arbeiten über vier Millionen vollzeitbeschäftigte Menschen im Niedrig­lohnsektor. Das geht aus einer neuen Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg hervor, die erstmals die Daten aller knapp 27 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland umfaßt. Demnach verdienten 2009 gut 22 Prozent der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer monatlich weniger als 1784 Euro brutto und arbeiteten damit unterhalb der Niedriglohnschwelle. Als Niedriglohn gilt ein Einkommen von höchstens zwei Dritteln des mittleren Lohns in Deutschland. Dieser Medianlohn belief sich Ende 2009 laut Arbeitsagentur auf brutto 2805 Euro in West- und 2050 Euro in Ostdeutschland. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2010, Seite 4, Inland

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