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Telekom setzt auf Ablaßhandel
Bonn. Die Deutsche Telekom spendet im Zuge der Aufarbeitung der
konzerninternen Spitzelaffäre rund 1,7 Millionen Euro an
Vereine und Institutionen, die sich für Datenschutz engagieren
und zu Zivilcourage ermutigen. Das teilte der für Datenschutz
und Recht zuständige Telekom-Vorstand, Manfred Balz, am
Dienstag mit. Zu den Begünstigten gehört der Verein
FoeBuD in Bielefeld, welcher die Telekom wegen der Ausspähung
von Telefonverbindungsdaten 2008 mit seinem Negativpreis
»Big-Brother-Award« bedacht hatte. Zudem habe das
Unternehmen eine »namhafte Summe« für die
Entschädigung der 2005 und 2006 bespitzelten
Beschäftigtenvertreter und Journalisten zur Verfügung
gestellt.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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