-
15.11.2010
- → Feuilleton
Fußnoten zur Preispolitik
Der Bremer Literaturpreis geht in diesem Jahr an die Wiener Autorin
Friederike Mayröcker. Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung
der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung habe die Jury am
Samstag für das im Suhrkamp Verlag erschienene Buch »Ich
bin in der Anstalt – Fußnoten zu einem nicht
geschriebenen Werk« verliehen, teilte die Bremer
Stadtbibliothek mit. Mayröcker wurde 1924 in Wien geboren und
war über Jahrzehnte die Geliebte des 2000 verstorbenen
Dada-Dichters Ernst Jandl. Zuletzt erhielt die
Büchner-Preisträgerin den Horst-Bienek-Preis für
Lyrik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton