-
10.11.2010
- → Ausland
Parlamentswahl in Jordanien begonnen
Amman. Überschattet von einem Boykott der größten
Oppositionsgruppe wurde in Jordanien am Dienstag ein neues
Parlament gewählt. Die fundamentalistische Islamische
Aktionsfront begründete ihr Fernbleiben mit Benachteiligung
durch das Wahlrecht. Erwartet wird daher ein klarer Sieg
regierungsnaher Kandidaten, vor allem solcher mit guten
Verbindungen zu König Abdullah II. Trotz eines Aufrufs von
Ministerpräsident Samir Rifai lief die Stimmabgabe schleppend
an (bis jW-Redaktionsschluß).
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland