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Irland: Regierung muß Nachwahl ansetzen

Dublin. Die irische Regierung muß nach einem Gerichtsbeschluß eine Nachwahl für einen seit 17 Monaten unbesetzten Parlamentssitz ansetzen. Pläne von Ministerpräsident Brian Cowen, die Nachwahlen im nordwestlichen Bezirk Donegal um ein weiteres Jahr zu verschieben, verstießen gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Wähler und Politiker, befand Richter Nicholas Kearns am Mittwoch. Die Regierung hat aus Furcht, ihre Mehrheit zu verlieren, in insgesamt drei irischen Wahlkreisen noch keine Nachwahlen angesetzt. Die Sitze gehen vermutlich dann alle an die Opposition. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2010, Seite 6, Ausland

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