-
01.11.2010
- → Feuilleton
Buchhandel (1)
Erfolgsautor John Grisham hat seine ersten Bücher aus dem
Kofferraum seines Autos verkauft und sie selbst an
Supermärkte, Büchereien und Tankstellen ausgeliefert.
»Im Rückblick klingt das lustig, aber damals war es
furchtbar«, gesteht der 55jährige in einem Interview mit
dem Spiegel. Er habe schon geglaubt, sein Roman »Die
Jury« würde niemals veröffentlicht werden, weil
viele Verlage abgelehnt hätten. Dann habe er einen kleinen New
Yorker Verlag gefunden, der aber kein Geld für die Werbung
gehabt habe. Um den Verkauf anzukurbeln, habe er 1000 der 5000
Bücher gekauft und sei zu 35 Büchereien in kleinen
Städten gefahren. »Ich rief vorher an, sie schmissen
eine Party, die Damen sorgten für Bowle und Plätzchen,
und ich stiftete ihnen einige Kartons Bücher«, sagte
Grisham.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
