-
19.10.2010
- → Feuilleton
Schernikau im Brecht-Haus
Im Juli wäre der Kommunist und Schriftsteller Ronald M.
Schernikau 50 Jahre alte geworden. Deshalb wird an seinem morgigen
19. Todestag und dem Tag danach im Berliner Brecht-Haus an ihn
erinnert. Weitere Anlässe wären das Erscheinen seines
Debüts »Kleinstadtnovelle« vor 30 Jahren bei
Rotbuch, wo in diesem Jahr auch »Irene Binz. Befragung«
herauskam, ein intensives Gespräch Schernikaus mit seiner
Mutter. Im Brecht-Haus moderiert morgen Volker Gransow ein
Gespräch über Schernikau. Geladen sind Georg
Fülberth, Hermann L. Gremliza, Dietrich Mühlberg und
Helmut Peitsch. Übermorgen geht es dann um Schernikaus
vermächtnishaften Montageroman »Legende«. Nach
einer Einführung von Thomas Keck lesen die prominenten
Schauspieler Simone von Zglinicki und Robert Stadlober. Beginn
ist jeweils 20 Uhr. Der Eintritt kostet fünf,
ermäßigt drei Euro. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton