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Millionenstrafe gegen Telekom verhängt

Luxemburg. Die Deutsche Telekom muß 12,6 Millionen Euro Strafe zahlen, weil sie in den Jahren vor 2003 ihren Wettbewerbern höhere Entgelte für den Zugang zum Festnetz in Rechnung gestellt hat als ihren eigenen Endkunden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg bestätigte am Donnerstag in letzter Instanz eine Entscheidung der EU-Kommission. Nach Auffassung der Brüsseler Wettbewerbsaufsicht hat der Bonner Konzern seine marktbeherrschende Stellung über fünf Jahre lang mißbraucht. Der Branchenverband VATM begrüßte die Entscheidung aus Luxemburg und prüft eine Schadenersatzklage gegen die Telekom. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2010, Seite 2, Kapital & Arbeit

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