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Normaler Vorgang

Berlin. Am Samstag haben in Berlin etwa 4000 Anhänger von rund 50 Vereinen für den »Erhalt der Fankultur« demonstriert. Der Zug protestierte lautstark gegen die Beschneidung der Fanrechte seitens des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und der Polizei. Konkret wurden überhöhte Eintrittspreise, fanunfreundliche Anstoßzeiten, unverhältnismäßige Polizeieinsätze und willkürliche Stadionverbote angeprangert. »Wir befinden uns bei der Verteidigung unserer Fankultur seit Jahren in Rückzugsgefechten«, sagte Wilko Zicht vom Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF). »Den Leuten muß klarwerden, daß man so die Fans vergrault und damit zwangsläufig die Stimmung in den Stadien tötet.« DFB-Präsident Theo Zwanziger schob es in der Welt am Sonntag in die Schublade »völlig normaler Vorgang«, daß »die Fans vom Recht zur Demonstration Gebrauch machen«. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2010, Seite 16, Sport

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