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09.10.2010
- → Inland
65000 Schüler ohne Abschluß
Gütersloh. Bundesweit erreichten 65000 Schulabgänger (7,5
Prozent) 2008 keinen Abschluß. Das geht aus einer am Freitag
vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Dabei sei der
Anteil der Jugendlichen ohne Hauptschulzeugnis an der
gleichaltrigen Bevölkerung in den östlichen
Bundesländern deutlich höher als in den alten
Ländern. So verläßt jeder zehnte Jugendliche in
Brandenburg die Schule ohne Hauptschulabschluß. Das seien
fünf Prozentpunkte mehr als in Baden-Württemberg, das den
niedrigsten Anteil aufweist. Schlußlicht ist
Mecklenburg-Vorpommern mit fast 18 Prozent. Der
Hauptschulabschluß gilt als Mindestvoraussetzung für
eine Lehre.
Besonders alarmierend ist der Studie zufolge die Situation von Förderschülern, von denen je nach Bundesland 57 bis 97 Prozent keinen Hauptschulabschluß erreichten. »Das Aussortieren und die getrennte Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf erzielt nur unzureichende Lernerfolge«, schlußfolgerte Jörg Dräger, für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Nötig sei daher der konsequente Umbau in Richtung inklusive Schule«, sagte er. Gemeinsames Lernen nütze sowohl starken als auch schwachen Schülern. (dapd/jW)
Besonders alarmierend ist der Studie zufolge die Situation von Förderschülern, von denen je nach Bundesland 57 bis 97 Prozent keinen Hauptschulabschluß erreichten. »Das Aussortieren und die getrennte Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf erzielt nur unzureichende Lernerfolge«, schlußfolgerte Jörg Dräger, für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Nötig sei daher der konsequente Umbau in Richtung inklusive Schule«, sagte er. Gemeinsames Lernen nütze sowohl starken als auch schwachen Schülern. (dapd/jW)
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