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AKW-Gegner bleiben kompromißlos

Gorleben. Die Atomkraftgegner aus dem Wendland lehnen einen Runden Tisch zum Endlagerstandort Gorleben bei gleichzeitiger Weitererkundung des Salzstocks kategorisch ab. »Es ist geradezu unredlich, in Gorleben weiter zu bauen und dabei jede förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit und deren Klagerechte auszuschließen, dann aber den Dialog anzubieten«, sagte am Freitag der Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke. Er bezog sich dabei auf einen Medienbericht, nach dem das Bundesumweltministerium überlegt, für Gorleben einen Mediator einzusetzen. »Für die BI ist der Salzstock Gorleben ungeeignet«, sagte Ehmke weiter. An einem Runden Tisch könne es nur noch um die Abwicklung des Projektes gehen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2010, Seite 4, Inland

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