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Freihandel zwischen EU und Südkorea

Brüssel. Nach dreijährigen Verhandlungen hat die EU ein Freihandelsabkommen mit Südkorea abgeschlossen. Es sei »der mit Abstand wichtigste Handelsvertrag der EU mit einem anderen Land«, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso nach der Unterzeichnung auf dem EU-Südkorea-Gipfel am Mittwoch in Brüssel. Das Abkommen verpflichtet beide Partner, binnen fünf Jahren so gut wie alle Handelszölle für die Industrie und für Landwirtschaftsprodukte abzuschaffen. Auch der Dienstleistungssektor wird liberalisiert. Brüssel erwartet davon ein Plus im Handelsvolumen von jährlich 19 Milliarden Euro und mittelfristig eine Verdoppelung des Waren- und Dienstleistungsaustausches. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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