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Spiegel manipuliert Fernández-Interview

Buenos Aires. Das in Hamburg erscheinende Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat Interview-Aussagen der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández »unkorrekt« wiedergegeben. Die veröffentlichten Aussagen der Staatschefin entsprächen nicht dem, was diese gesagt habe, erklärte ihr Pressebüro in Buenos Aires. Konkret habe Fernández nie gesagt, sie sei während der Militärdiktatur »mehrfach« verhaftet worden. Auch habe sie nicht erklärt, daß das Verhältnis zwischen der Verschuldung ihres Landes und seinem Bruttoinlandsprodukt 260 Prozent betragen habe, als ihr Ehemann Néstor Kirchner 2003 die Regierung Argentiniens übernahm, sondern 160 Prozent.

Fernández hält sich derzeit zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Deutschland auf, um an der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse teilzunehmen, deren Gastland Argentinien in diesem Jahr ist. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2010, Seite 1, Feuilleton

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