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Frühe Information über zivile Opfer?

Berlin. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat seine Informationspolitik im Zusammenhang mit dem Luftschlag bei Kundus verteidigt. Vor dem Untersuchungsausschuß des Bundestages bekräftigte Schneiderhan am Mittwoch in Berlin, daß er weder gegenüber dem damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) noch gegenüber dessen Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Informationen unterschlagen habe. Auch über mögliche zivile Opfer habe er frühzeitig informiert. Bei dem Angriff waren bis zu 142 Menschen getötet worden, darunter viele Zivilisten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2010, Seite 2, Inland

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