Santiago de Chile. Die seit dem 5.August in einer Mine in der
chilenischen Atacama-Wüste eingeschlossenen Bergleute
könnten in zwei Wochen befreit werden. Das kündigte der
Chef der Rettungsmannschaft, Andre Sougarret, am Mittwoch an. Die
eingesetzte Bohrmaschine, mit der ein Kanal zur Befreiung der
Eingeschlossenen gegraben wird, habe bereits eine Tiefe von 300
Metern erreicht, allein am Vortag sei sie 50 Meter vorangekommen,
erläuterte Sougarret. Die Kumpel sitzen in einer Tiefe von 700
Metern fest. Cristián Barra, ein Berater des chilenischen
Innenministeriums, dämpfte jedoch die Erwartungen. »In
14 Tagen ist alles bereit für die Rettung, aber das bedeutet
nicht, daß die Rettung auch in 14 Tagen erfolgt«, sagte
er. (PL/jW)
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