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BDA fordert mehr Arbeitseinsatz

Hamburg. In der Diskussion um die Hartz-IV-Reform hat BDA-Präsident Dieter Hundt stärkere Anreize zur Vollzeitarbeit gefordert. »Derzeit ist es für viele Langzeitarbeitslose attraktiver, mit geringem Arbeitseinsatz ein Taschengeld zur Fürsorgeleistung hinzuzuverdienen als länger zu arbeiten«, sagte Hundt dem Hamburger Abendblatt (Mittwochausgabe). Hundt forderte konkret, »geringe Verdienste bis 200 Euro voll auf das Arbeitslosengeld II« anzurechnen. Dafür solle aber die Anrechnung für Menschen, die Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten, reduziert werden. Derzeit dürfen bis zu 100 Euro anrechnungsfrei hinzuverdient werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2010, Seite 5, Inland

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