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BRD: Zehn Prozent arbeiten zuviel

Wiesbaden. Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland hat überlange Arbeitszeiten. Im vergangenen Jahr hätten im Schnitt 9,9 Prozent oder rund 3,8 Millionen Erwerbstätige länger als 48 Stunden pro Woche gearbeitet, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. 1,7 Millionen Menschen (4,3 Prozent) arbeiteten demnach sogar über 60 Wochenstunden. Mit der Obergrenze von 48 Stunden pro Woche orientierten sich die Statistiker den Angaben zufolge an der maximal zulässigen Zahl an Wochenstunden laut Arbeitszeitgesetz.

Im Durchschnitt hätten Voll- und Teilzeitbeschäftigte im vergangenen Jahr 35,8 Stunden pro Woche gearbeitet. Besonders stark von Überstunden betroffen waren demnach Selbständige, von denen fast jeder zweite eine überlange Wochenarbeitszeit hatte. Unter abhängig Beschäftigten arbeiteten 5,3 Prozent länger als 48 Stunden. Bei den Männern waren 14,8 Prozent über 48 Stunden erwerbstätig, bei den Frauen nur 4,2 Prozent. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2010, Seite 1, Inland

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