-
24.09.2010
- → Feuilleton
Was bleibt
Stiertreiben, bei denen die Tiere am Leben bleiben, sind in
Katalonien weiterhin erlaubt. Das Regionalparlament in Barcelona
stimmte am Donnerstag mit überwältigender Mehrheit
für die Beibehaltung der »Correbou« in der
nordostspanischen Region. Dabei wird dem Stier ein Seil um die
Hörner gebunden, an dem er von den Zuschauern hin- und
hergezogen wird. Im Gegensatz zur »Corrida« wird er
nicht getötet. In einer historischen Abstimmung im Juli hatten
die katalanischen Abgeordneten die tödlichen Stierkämpfe
ab 2012 verboten. Katalonien ist damit die erste Region auf dem
spanischen Festland, die mit der jahrhundertealten Tradition
bricht. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
