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Rußland: Kritik an Regionalbehörden

Moskau. Der russische Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu hat den Regionalbehörden vorgeworfen, nicht rasch genug auf die verheerenden Waldbrände im August reagiert zu haben. Wenn die Behörden in den betroffenen Gebieten schneller die Löschflugzeuge bei der Regierung in Moskau angefordert hätten, wäre ein wesentlich geringerer Schaden entstanden, sagte Schoigu am Dienstag im Parlament. Zur Vermeidung von Bränden hätten die Behörden außerdem die Anwohner anweisen müssen, sich von den ausgetrockneten Wäldern fernzuhalten. Während der schlimmsten Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 130 Jahren waren in Rußland im August mehr als 50 Menschen bei Zehntausenden Waldbränden ums Leben gekommen und etwa 2500 Häuser zerstört worden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2010, Seite 6, Ausland

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