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Osten angeblich auf Überholspur

Berlin. Die ostdeutschen Bundesländer holen bei der wirtschaftlichen Entwicklung angeblich immer mehr auf. Im am Freitag in Berlin von der »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« (INSM) und dem Magazin Wirtschaftswoche vorgestellten »Bundesländerranking« liegen sie hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Dynamik auf den fünf vorderen Plätzen. Im »Bestandsvergleich« liegen sie dagegen immer noch hinten. Beim errechneten Bestandsindex, in dem unter anderem die Höhe des Bruttoinlandsproduktes, die Arbeitslosenquote und soziale Indikatoren wie der Anteil von Transferleistungsbeziehern berücksichtigt wurden, verteidigte Bayern den ersten Platz. Ganz hinten rangieren hier weiter die Ostländer. Schlußlicht ist Berlin.

Im »Dynamikvergleich«, bei dem die Autoren der Studie wirtschaftliche Kenndaten des vergangenen Jahres mit denen aus 2006 verglichen, führt Brandenburg vor Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Thüringen. Dies wird auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt, von der die stark industrialisierten Länder des Westens stärker betroffen waren, womit sich die »Aufholjagd« als temporär erweist. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2010, Seite 5, Inland

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