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Krise traf vor allem prekär Beschäftigte

Wiesbaden. Die Wirtschaftskrise hat in Deutschland vor allem Leiharbeiter und befristet Beschäftigte den Job gekostet. Die Zahl der Zeitarbeiter ging im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent zurück, die Zahl der Beschäftigten mit befristeten Verträgen um 3,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Zahl der sogenannten Zeitarbeitnehmer schrumpfte im vergangenen Jahr auf 560000, die Zahl der befristet Beschäftigten auf gut 2,6 Millionen. Linken-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann forderte: »Befristungen ohne einen sachlichen Grund müssen abgeschafft werden.Durch den wachsenden Anteil atypischer Arbeitnehmer an den Belegschaften sparten die Arbeitgeber viel Geld in Form von Sozialbeiträgen, erklärte die Politikerin. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2010, Seite 1, Inland

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