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Prozeß wegen Mai-Randale vertagt

Berlin. Der Prozeß gegen einen Studenten, dem besonders schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen wird, ist am Mittwoch vom Amtsgericht Tiergarten ausgesetzt worden. Nach Angaben des Staatsanwalts ist eine »umfassendere Beweisaufnahme erforderlich«, als bisher angenommen. Dem 25jährigen wird zur Last gelegt, sich an den Mai-Krawallen in diesem Jahr in Berlin-Kreuzberg beteiligt zu haben. Dabei soll er kurz nach Mitternacht am Kottbusser Tor aus einer gewaltbereiten Gruppe von rund 60 Personen heraus aus etwa sieben Meter Entfernung eine Glasflasche gezielt in Richtung eines Beamten geworfen haben. Der Polizist blieb zwar unverletzt, laut Anklage hatte der Student aber Verletzungen billigend in Kauf genommen. Der Prozeß soll nun voraussichtlich im November beginnen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2010, Seite 5, Inland

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