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Haftstrafen für Henkel-Betrüger

Düsseldorf. Weil er seine Firma, den Waschmittelkonzern Henkel, um einen zweistelligen Millionenbetrag erleichtert hat, muß ein ehemaliger PR-Manager des Konzerns vier Jahre ins Gefängnis. Das Düsseldorfer Landgericht verurteilte den 43jährigen am Dienstag wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung. Sein 47jähriger Komplize muß für fünfeinhalb Jahre in Haft.

Dem Gericht zufolge verkauften die beiden Angeklagten gemeinsam mit einem mittlerweile verstorbenen mutmaßlichen Drahtzieher zwischen November 2007 und Oktober 2009 frei erfundene, an Henkel gerichtete Forderungen in Höhe von rund 44 Millionen Euro, um sich mit dem Geld einen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2010, Seite 5, Inland

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