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Präsidentenwahl in Somaliland

Hargeisa. Ohne Zwischenfälle ist am Samstag in Somaliland die zweite Präsidentschaftswahl der abtrünnigen Region im Nordwesten Somalias zu Ende gegangen. Der Tag sei friedlich verlaufen, allerdings seien einige Wahllokale wegen des hohen Andrangs länger als geplant geöffnet gewesen, erklärte die Wahlkommission. Die mehr als 1,6 Millionen Wahlberechtigten mußten teilweise stundenlang vor den über 1000 Wahlbüros Schlange stehen, um ihre Stimme für einen der drei Kandidaten abzugeben.

Dutzende internationale Wahlbeobachter waren in die Region gereist; sie registrierten im Vorfeld keine Zwischenfälle. Der Wahlkampf sei friedlich verlaufen, hieß es. Somaliland hat sich 1991 einseitig für unabhängig erklärt, das Gebiet wird aber international nicht als eigener Staat anerkannt. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2010, Seite 6, Ausland

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