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Fußball-Randspalte

Gefühlter Tempowechsel

Rustenburg. »Die ganze Mannschaft ist bei dieser WM viel zu langsam«, erklärte am Montag der englische Nationaltrainer Fabio Capello. »Es gibt keine Tempowechsel«, und alles »fühlt sich an, als wären die letzten zwei Jahre Zeitverschwendung gewesen«. Einige Stunden vorher hatte sich Englands Innenverteidiger John Terry auf einer Pressekonferenz zum »Spielertrainer« ernannt. Er teilte mit, man werde morgen gegen Slowenien mit einem 4-5-1-System und Rooney als einziger Spitze spielen. »Wenn das Capello sauer macht, dann sagen ich: ›Na und!‹« Bei Terrys Mitspielern kam die Meuterei nicht gut an, beim englischen Verband schon besser. Hier soll Capellos Entlassung vorbereitet werden. (sid/jW)

Down Under steht Kopf

Auckland. Auf den Schulhöfen im neuseeländischen Auckland wurde am Montag geübt, zu fallen wie ein echter Weltmeister. Die »Kiwis« einte das Gefühl, am Vortag von einer Schwalbe um den Sieg gegen Italien betrogen worden zu sein. Daniele de Rossi war ihr Antiheld. »Schlag mich mit einer Feder nieder«, hieß ein Bericht im dritten Fernsehen TV3. Nichts wurde seit dem Abfiff auf den Internetsuchmasken des Landes häufiger eingegeben als »Italians+diving«. (sid/jW)

Zweite zweite

Barcelona. Die zweite Mannschaft des FC Barcelona ist mit einem 0: 0 bei Sant Andreau in die 2. Liga aufgestiegen, als zweite zweitklassige Reserve nach Villarreal. In Deutschland ist für Ersatzteams in Liga 3 Schluß. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2010, Seite 16, Sport

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