-
18.06.2010
- → Feuilleton
Der Mörder ist immer ...
Der Arzt von Michael Jackson hat vor dessen Tod eine
Notfallausrüstung und einen Assistenten angefordert. Der
Konzertveranstalter AEG hat die Bitte nicht erfüllt. Das geht
aus E-Mails und einem Vertragsentwurf hervor, die Jacksons Vater
Joe zusammen mit einer Klage gegen AEG bei der kalifornischen
Ärztekammer eingereicht hat. In der Klage wird dem
Veranstalter außerdem vorgeworfen, den Mediziner zur
Verabreichung gefährlicher Medikamente gezwungen zu haben. Der
Arzt ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, hat die
Vorwürfe zurückgewiesen und befindet sich gegen eine
Kaution von 75000 Dollar auf freiem Fuß. (apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
