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Keine Einigung für Bodenpersonal

Berlin. Im Tarifkonflikt des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen könnte es zu weiteren Streiks kommen. Die erst am Mittwoch nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder aufgenommenen Verhandlungen zwischen der Firma GlobeGround (GGB) und ver.di seien gescheitert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Gewerkschaft fordert vor allem eine Tarifbindung für die rund 450 Mitarbeiter des Tochterunternehmens Ground Service International (GSI). Damit wäre die Gewährung von mindestens 30 Tagen Urlaub und zehn Tagen Schichtausgleich pro Jahr verbunden. GGB-Geschäftsführer Bernhard Alvensleben bezeichnete diese Forderungen als »nicht mehr zeitgemäß«. Die rund 1750 GGB- und GSI-Mitarbeiter sind für alle Dienstleistungen rund um Passagier- und Gepäckabfertigung zuständig. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2010, Seite 5, Inland

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