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Lokführer streiken bei Landesbahnen

Frankfurt/Main. Bei den Hessischen Landesbahnen (HLB) legten am Mittwoch die Lokführer zunächst im morgendlichen Berufsverkehr bis zehn Uhr und dann wieder ab 15.30 Uhr die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verlangt einen Fahrpersonaltarifvertrag auf dem Vergütungsniveau der Deutschen Bahn, der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen verweigert bislang Verhandlungen. Zur Zeit verdienen Lokführer bei der HLB pro Jahr bis zun 8 300 Euro weniger als bei der DB. Bei einer Urabstimmung hatten sich vor einigen Wochen 100 Prozent der GDL-Mitglieder für Streiks ausgesprochen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2010, Seite 2, Inland

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