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DGB-Chef fordert neue Ordnung

Berlin. Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, hat eine neue und sozial gerechtere Gesellschaftsordnung angemahnt. »Neoliberalismus war gestern, soziale Gerechtigkeit könnte morgen sein«, sagte Sommer in einer Grundsatzrede auf dem DGB-Kongreß am Montag in Berlin. Dabei bezog er sich auf das Finanz- und Wirtschaftssystem ebenso wie auf das Sozialsystem und den öffentlichen Dienst. Angesicht der Folgen der weltweiten Finanzkrise und der sozialen Einschnitte aus den vergangenen Jahren rief er die Gewerkschaften zum Einsatz für »eine neue Ordnung in den Köpfen, eine neue Ordnung im System« auf.

Sommer wandte sich gegen Kürzungen und Einsparungen in den Bereichen Familie, Kinder, Bildung und Forschung, wie sie der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) gefordert hatte. Sommer war am Montag als DGB-Chef für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2010, Seite 1, Inland

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