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Scharfe Kritik an Islamkonferenz

Berlin. Begleitet von heftiger Kritik ist die Deutsche Islamkonferenz (DIK) am Montag in Berlin in ihre zweite Phase gestartet. Der Verband der Islamischen Kulturzentren warf der DIK vor, ein falsches Bild der in Deutschland lebenden Muslime zu zeichnen. SPD und Linke bezeichneten das Treffen als Farce. Vier Jahre nach der Gründung trafen sich erneut staatliche und muslimische Vertreter, um über die Integration der etwa vier Millionen Muslime zu beraten. Der Zentralrat der Muslime hatte seine Teilnahme abgesagt, weil er das Thema Islamfeindlichkeit nicht angemessen berücksichtigt sah. Zuvor war bereits der Islamrat ausgeladen worden. Damit fehlten zwei der vier großen muslimischen Verbände in der Bundesrepublik. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2010, Seite 2, Inland

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