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Birgit Hogefeld wird nicht begnadigt

Berlin. Bundespräsident Horst Köhler hat die Begnadigung des früheren Mitglieds der Roten Armee Fraktion (RAF) Birgit Hogefeld, abgelehnt. Das teilte das Bundespräsidialamt am Montag in Berlin mit. Köhlers Entschluß, sei »auf der Grundlage der eingeholten Stellungnahmen und eines persönlichen Gesprächs mit Frau Hogefeld nach Abwägung aller Gesichtspunkte« gefallen, hieß es. Hogefeld war am 29. Juni 1998 vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Sie ist seit 1993 in Haft und wird der dritten Generation der RAF zugerechnet. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2010, Seite 2, Inland

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