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AKW-Gegner warnen vor Sicherheitsrisiken

Hamburg/Berlin. Nach Ansicht von Umweltschützern können die Laufzeiten der Atomkraftwerke nur bei einem Verzicht auf Nachrüstungen ohne Zustimmung des Bundesrates verlängert werden. Die Länderkammer könne nur dann umgangen werden, wenn es keine zusätzlichen Sicherheitsauflagen für die Kraftwerke gebe, sagte am Montag der Sprecher der Antiatominitiative »Ausgestrahlt«, Jochen Stay. Er reagierte damit auf Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU), der ein Gesetz für längere Reaktorlaufzeiten in Aussicht gestellt hatte, bei dem eine Zustimmung des Bundesrates nicht notwendig sei.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2010, Seite 5, Inland

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