Zum Inhalt der Seite

China: Millionenfacher Tod durch giftige Dämpfe

Peking. Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche sterben in China jährlich an den Folgen giftiger Dämpfe in Räumen. Die Luft in Gebäuden sei bis zu zehnmal stärker mit Schadstoffen belastet als die oft von Smog verseuchte Frischluft, zitierten Medien am Montag aus einer Studie. Von den 2,2 Millionen Kindern und Jugendlichen, die jedes Jahr an den Folgen der Belastung sterben, sei knapp die Hälfte unter fünf Jahre alt. Die Autoren der Studie des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung machen vor allem Formaldehyd für die Todesfälle verantwortlich.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!