Zum Inhalt der Seite

Machtkampf in Thailand spitzt sich zu

Bangkok. Der erbitterte Machtkampf in Thailand hat sich nun auch auf das Umland der Hauptstadt Bangkok ausgeweitet. Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen oppositionellen Rothemden und Sicherheitskräften nördlich von Bangkok wurden am Mittwoch ein Soldat getötet und mindestens 18 Menschen teils schwer verletzt. Ein Sprecher der Oppositionellen sagte, der Soldat sei von »Menschen aus den eigenen Reihen« erschossen worden. Mindestens 18 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, drei von ihnen schwer. Die Rothemden sprachen angesichts der gewaltsamen Lage von »Krieg«, da die Sicherheitskräfte auf »unbewaffnete Menschen« losgingen. Ihr Anführer Nattawut Saikuar erklärte, die Oppositionellen seien zum »Kampf bis zum Tod« bereit. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!