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US-Raketenvorräte fast aufgebraucht

Washington. Die USA haben in ihrem seit Ende Februar andauernden Krieg gegen den Iran ihre Bestände an wichtigen landgestützten Langstreckenraketen nach Angaben von Insidern am Dienstag weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände.

Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA ‌hätten »nahezu alle« dieser Waffen eingesetzt, so die Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland ‌von Bedeutung. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an »Tomahawk«-Marschflugkörpern verbraucht, behauptete eine weitere Quelle. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie »Patriot«-Abfangraketen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert.

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US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Die USA hätten »weit mehr Munition als irgend jemand sonst auf der Welt« und »weit mehr, als wir brauchen.« Pentagonsprecher Sean Parnell teilte mit: »Das amerikanische Militär ist das mächtigste der Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort zu handeln.«

(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2026, Seite 6, Ausland

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