-
27.04.2010
- → Kapital & Arbeit
Tokio Vorreiter bei Elektrotaxen
Tokio. In der japanischen Hauptstadt Tokio sind seit Montag die
weltweit ersten Elektrotaxen unterwegs, deren Batterien in
Minutenschnelle ausgetauscht werden können. Die drei Autos
sollen im Rahmen eines 90tägigen Experiments auf den
Straßen der Metropole getestet werden. Das Vorhaben ist ein
Gemeinschaftsprojekt der japanischen Energiebehörde und des
US-Unternehmens Better Place, das sich auf die Versorgungsstruktur
für Elektroautos spezialisiert hat.
Anders als bei anderen Elektrofahrzeugen muß die Batterie der von dem japanischen Hersteller Nissan gebauten Autos nicht aufgeladen werden. In einer speziellen Wechselstation werden die Batterien der Taxen maschinell ausgetauscht, ohne daß die Fahrer ihre Wagen verlassen müssen. Auf den Straßen Okios sind 60000 Taxen unterwegs – mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Oft fahren sie bis zu 300 Kilometer am Tag. Während sie nur zwei Prozent der Kraftfahrzeuge in der Hauptstadt ausmachen, stoßen sie jedoch 20 Prozent der von Autos produzierten klimaschädlichen Treibhausgase aus. ( AFP/jW)
Anders als bei anderen Elektrofahrzeugen muß die Batterie der von dem japanischen Hersteller Nissan gebauten Autos nicht aufgeladen werden. In einer speziellen Wechselstation werden die Batterien der Taxen maschinell ausgetauscht, ohne daß die Fahrer ihre Wagen verlassen müssen. Auf den Straßen Okios sind 60000 Taxen unterwegs – mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Oft fahren sie bis zu 300 Kilometer am Tag. Während sie nur zwei Prozent der Kraftfahrzeuge in der Hauptstadt ausmachen, stoßen sie jedoch 20 Prozent der von Autos produzierten klimaschädlichen Treibhausgase aus. ( AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit