-
27.04.2010
- → Kapital & Arbeit
GM einigt sich mit russischer Bank
Moskau. Für den kriselnden US-Autogiganten General Motors (GM)
hat der Rückzieher beim Verkauf seiner deutschen Tochter Opel
noch ein finanzielles Nachspiel: GM einigte sich jetzt mit der
staatlichen russischen Sberbank, die Opel zusammen mit dem
kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna kaufen wollte,
auf eine Entschädigung, wie GM und Sberbank am Montag
mitteilten. Man habe sich auf eine »für beide Seiten
akzeptable Lösung« für die Ansprüche
verständigt, die das Institut nach dem Rückzieher des
US-Autobauers im November vergangenen Jahres gestellt hatte,
hieß es.
Die Sberbank hatte GM nach dem Rückzieher vom Verkauf Opels im November mit einer Klage gedroht. GM hatte den Verkauf überraschend abgeblasen und will die angeschlagene deutsche Tochter seitdem in Eigenregie sanieren. (AFP/jW)
Die Sberbank hatte GM nach dem Rückzieher vom Verkauf Opels im November mit einer Klage gedroht. GM hatte den Verkauf überraschend abgeblasen und will die angeschlagene deutsche Tochter seitdem in Eigenregie sanieren. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit