Zum Inhalt der Seite

4000 Karstadt-Jobs auf der Kippe

Düsseldorf. Bei der insolventen Warenhauskette Karstadt stehen offenbar mehrere tausend Jobs auf der Kippe. Wie Bild am Sonntag berichtet, sieht die Offerte des Finanzinvestors Triton den Abbau von etwa 4000 der rund 26000 Stellen vor. Außerdem sollen die Mietzahlungen deutlich gekürzt werden. Triton wolle als Kaufpreis 30 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter zahlen, weitere 60 Millionen sollen in das Unternehmen investiert werden, berichtet die Zeitung. Bei Triton war am Sonntag zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

(apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2010, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!