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Bahn will britische Arriva kaufen

Berlin. Die Deutsche Bahn bereitet sich auf den größten Zukauf in ihrer Geschichte vor. Der Konzern bietet für seinen britischen Wettbewerber Arriva 1,8 Milliarden Euro, wie Bahn-Chef Rüdiger Grube am Donnerstag in Berlin sagte. Die Transaktion wird nach Angaben von Arriva-Chef David Martin wohl nicht vor Mitte August abgeschlossen sein. Bis dahin könnten auch andere für Arriva bieten. Allerdings empfehle sein Unternehmen den Kauf durch die Bahn.

Schon vor der offiziellen Ankündigung hatte es heftige Kritik an dem Geschäft gegeben. Politiker und Verbraucherverbände forderten, die Deutsche Bahn solle sich lieber auf den hiesigen Markt konzentrieren. Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA betonten zudem, es dürfe »keine finanziellen Belastungen für die Arbeit auf dem Heimatmarkt geben«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2010, Seite 1, Kapital & Arbeit

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